Mehr Lebensqualität: Dialyse direkt vor Ort in unserer Dortmunder WG
In diesem Beitrag:
Die Peritonealdialyse (auch Bauchfelldialyse genannt) nutzt das körpereigene Bauchfell als natürlichen Filter. Es handelt sich um ein besonders schonendes Verfahren, das wir harmonisch in den WG-Alltag integrieren. Unser Ziel ist es, hochprofessionelle intensivmedizinische Versorgung mit der Geborgenheit eines echten Zuhauses zu verbinden.
Die medizinische Sicherheit steht dabei an erster Stelle: Die Umsetzung erfolgt in enger Kooperation mit dem Nephrologicum Dortmund, das uns sowohl fachärztlich als auch bei der kontinuierlichen Schulung unseres Teams intensiv begleitet.
Die Vorteile auf einen Blick:
- Keine belastenden Transportwege: Da die Dialyse direkt im Zimmer der Bewohnerin oder des Bewohners stattfindet, entfallen oft notwendige, kräftezehrende Fahrten zu externen Dialysezentren.
- Flexible Tagesgestaltung: Die Behandlung wird individuell in den Alltag integriert. Das schafft verlässliche Freiräume für soziale Kontakte, Therapien und Besuche von Angehörigen.
- Schonend für den Organismus: Als kontinuierliches Verfahren ist die Peritonealdialyse wesentlich kreislaufschonender als die klassische Hämodialyse.
- Mehr Genuss im Alltag: Weniger restriktive Diät- und Trinkvorgaben steigern die Lebensqualität und erleichtern die Teilnahme am gemeinsamen Essen in der Wohngemeinschaft.
- Erhalt der Selbstbestimmung: Wir fördern und unterstützen die Autonomie unserer Bewohnerinnen und Bewohner in allen Bereichen des täglichen Lebens, wo immer es möglich ist.
Entlastung, die ankommt
Mit diesem innovativen Konzept schließen wir eine Versorgungslücke in der Region. Die Vermeidung externer Fahrten bedeutet nicht nur weniger Stress und mehr Stabilität für unsere Patientinnen und Patienten, sondern sorgt auch für einen ruhigeren, optimal strukturierten Pflegealltag vor Ort. So leisten wir einen wichtigen Beitrag zu einer modernen, ressourcenschonenden und ganzheitlichen Intensivpflege.
Möchten Sie mehr über unser Dialyse-Angebot in Dortmund erfahren? Wir beraten Sie gerne unverbindlich zu den Voraussetzungen und freien Plätzen.
Ihr Weg zu uns: Jetzt Kontakt aufnehmen
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Ansprechpartnerin
Kontakt aufnehmenInes Peters
Mobil: +49 17423 17 543
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Ansprechpartner
Kontakt aufnehmenHolger Weber
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E-Mail: holger.weber@ichome-group.de
Häufige Fragen zur Peritonealdialyse
Was ist eine Peritonealdialyse und wie funktioniert sie?
Bei der Peritonealdialyse – auch Bauchfelldialyse genannt – übernimmt das Bauchfell (Peritoneum) die Aufgabe eines natürlichen Filters. Über einen kleinen Katheter wird mehrmals täglich eine spezielle Dialyselösung in die Bauchhöhle geleitet. Während die Flüssigkeit dort verweilt, treten Schadstoffe und überschüssige Flüssigkeit aus dem Blut durch die feinen Poren des Bauchfells in die Lösung über – der Körper wird so schonend entgiftet.
Anders als bei der Hämodialyse bleibt das Blut dabei die ganze Zeit im Körper. Die Behandlung läuft kontinuierlich ab, ist kreislaufschonend und lässt sich gut in den Alltag integrieren.
Wann ist eine Peritonealdialyse sinnvoll?
Eine Peritonealdialyse ist sinnvoll, wenn die Nieren ihre Funktion verlieren und eine Nierenersatztherapie notwendig wird. Besonders geeignet ist sie für Menschen, die flexibel und zu Hause behandelt werden möchten – vorausgesetzt, ein Katheter in die Bauchhöhle kann eingesetzt werden und die Betroffenen sind zur eigenverantwortlichen Durchführung in der Lage.
Wie lange dauert eine Peritonealdialyse?
Bei der CAPD dauert ein einzelner Beutelwechsel etwa 30 Minuten – die Dialyselösung verbleibt anschließend 4 bis 5 Stunden in der Bauchhöhle, wo Diffusion und Ultrafiltration stattfinden. Bei der automatisierten Peritonealdialyse (APD) übernimmt ein Cycler die Wechsel über Nacht, meist über 8 bis 10 Stunden.
Wie wird die Peritonealdialyse mit Katheter durchgeführt?
Vor dem Beginn der Behandlung wird in einer kleinen Operation ein Katheter in die Bauchhöhle eingesetzt – meist unter direkter Sichtkontrolle im OP oder durch einen minimal-invasiven Eingriff. Über diesen weichen Katheter fließt die Dialyselösung in den Bauchraum ein, verbleibt dort einige Stunden und wird anschließend wieder abgelassen. Dieser Vorgang kann auf zwei Arten erfolgen: manuell am Tag oder automatisiert über Nacht.
CAPD – der manuelle Beutelwechsel am Tag
Bei der kontinuierlichen ambulanten Peritonealdialyse (CAPD – Continuous Ambulatory Peritoneal Dialysis) nehmen Betroffene mehrmals täglich selbst den Beutelwechsel vor. Dabei Ein einzelner Wechsel dauert etwa 30 Minuten, die Flüssigkeit verbleibt dann vier bis fünf Stunden im Bauch. Dieses Verfahren lässt sich flexibel in den Alltag integrieren und gibt Betroffenen ein hohes Maß an Eigenständigkeit.
Automatisierte Peritonealdialyse (APD) mit dem Cycler
Die automatisierte Peritonealdialyse (APD) nutzt ein programmierbares Gerät, den sogenannten Cycler, der die Wechsel der Dialyselösung automatisch steuert – meist nachts während des Schlafs. Der Cycler übernimmt das Ein- und Auslassen der Flüssigkeit über etwa acht bis zehn Stunden hinweg. Diese Form eignet sich besonders für Menschen, die tagsüber aktiv sein möchten und nachts ungestört behandelt werden wollen.
| Kriterium | CAPD | APD |
| Zeitpunkt | Tagsüber, 3–5 Wechsel | Nachts, im Schlaf |
| Ablauf | Manueller Beutelwechsel | Automatisch per Cycler |
| Aufwand | Ca. 30 Min. pro Wechsel | Gerät übernimmt die Arbeit |
| Eigenständigkeit | Hohe Flexibilität im Alltag | Freie Tagesgestaltung |
Hinweis: Der Artikel stellt keinen medizinischen Rat dar und dient ausschließlich zur neutralen Information von Interessierten. Bei Verdacht auf eine Erkrankung oder bei Fragen bitte an medizinisches Fachpersonal wenden.